Privathaftpflicht: Warum sie so wichtig ist
Privathaftpflicht schützt vor teuren Schäden im Alltag. Warum sie zu den wichtigsten Versicherungen gehört und worauf du beim Abschluss achten solltest.
Einleitung:
Ein umgestoßener Laptop bei Freunden. Die teure Vase der Schwiegermutter. Oder ein Fußgänger, den du versehentlich mit dem Rad erwischst. Klingt nach Pech – ist aber schnell passiert. Und kann teuer werden.
Genau hier greift die Privathaftpflichtversicherung: Sie zahlt für Schäden, die du anderen zufügst – und schützt dich damit vor finanziellen Katastrophen. In diesem Beitrag erfährst du, warum sie so wichtig ist, was sie abdeckt – und worauf du beim Abschluss achten solltest.
1. Was deckt die Privathaftpflichtversicherung ab?
Die Versicherung springt ein, wenn du als Privatperson:
einer anderen Person einen Schaden zufügst
einen Sachschaden verursachst
einen Vermögensschaden durch dein Verhalten auslöst
Typische Beispiele:
✅ Du fährst mit dem Rad in ein parkendes Auto
✅ Dein Kind kratzt mit einem Stein den Lack des Nachbarns
✅ Du gießt Blumen vom Balkon – und triffst ein Smartphone
💡 Gut zu wissen:
Die Haftpflichtversicherung prüft auch, ob die Forderung berechtigt ist – und wehrt unberechtigte Ansprüche ab (passiver Rechtsschutz).
2. Wer ist versichert?
Je nach Tarif:
Du selbst (Versicherungsnehmer)
Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner
Kinder (solange sie zu Hause leben, in Ausbildung oder Studium sind)
Teilweise auch au-pairs, Babysitter oder Haustiere (z. B. Katzen, Kleintiere – Hunde meist extra!)
Tipp: Immer den aktuellen Familienstand und die Haushaltsgemeinschaft prüfen – sonst gibt’s im Ernstfall Streit mit der Versicherung.
3. Was kostet eine Privathaftpflichtversicherung?
Du bekommst guten Schutz bereits ab ca. 4–6 € im Monat.
Entscheidend für den Beitrag:
Höhe der Deckungssumme (mind. 10 Mio. € für Personen- & Sachschäden empfohlen)
Selbstbeteiligung (z. B. 150 €, um Beitrag zu senken)
Zusatzbausteine (z. B. für deliktunfähige Kinder, Schlüsselverlust, Gefälligkeitsschäden)
4. Worauf solltest du beim Abschluss achten?
✅ Hohe Deckungssumme – besser zu viel als zu wenig
✅ Forderungsausfalldeckung – wenn du selbst geschädigt wirst und der Verursacher nicht zahlen kann
✅ Mitversicherung von Schäden durch deliktunfähige Kinder
✅ Gefälligkeitsschäden abgedeckt? (z. B. beim Umzugshelfen)
✅ Schlüsselverlust versichert? (besonders bei Mietwohnungen wichtig!)
5. Was ist nicht versichert?
❌ Vorsätzliche Schäden
❌ Eigene Sachen beschädigt (z. B. deine Brille)
❌ Schäden durch Hunde oder Pferde (dafür brauchst du eine Tierhalterhaftpflicht)
❌ Berufliche Schäden (dafür gibt’s die Berufshaftpflicht)
Fazit:
Die Privathaftpflicht ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt – und kostet fast nichts im Vergleich zum potenziellen Schaden.
Ob Missgeschick, Leichtsinn oder Pech: Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet unbegrenzt mit seinem Vermögen – außer, er ist gut versichert. Und genau deshalb solltest du diese Police nie unterschätzen.
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