Berufsunfähigkeit (BU)

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Beschreibung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU):

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist eine der wichtigsten Absicherungen für die eigene Arbeitskraft – also quasi die „Lebensversicherung für dein Einkommen“.

Hier kommt eine verständliche und gleichzeitig etwas humorvolle Erklärung:


 

🧠 Was ist die BU eigentlich?

Stell dir vor, du bist Bäcker, Lehrer, Informatiker oder 3D-Druck-Künstler (😉) – und aus gesundheitlichen Gründen kannst du deinen Beruf nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben. Genau dann springt die BU ein und zahlt dir eine monatliche Rente, damit du nicht sofort beim Amt Schlange stehen musst.


 

🛠️ Wann zahlt sie?

Die Versicherung zahlt in der Regel, wenn du zu mindestens 50 % berufsunfähig bist – und das voraussichtlich für mindestens 6 Monate. Es kommt dabei auf deinen zuletzt ausgeübten Beruf an – und nicht auf irgendeinen anderen Job, den du theoretisch machen könntest (wie bei der Erwerbsminderungsrente vom Staat).


 

💸 Wie viel zahlt sie?

Du kannst dir die BU-Rente frei vereinbaren, z. B. 1.000 €, 1.500 € oder mehr pro Monat. Natürlich kostet eine höhere Absicherung auch mehr Beitrag.


 

🤕 Warum ist sie so wichtig?

Die meisten Menschen leben von ihrem Arbeitseinkommen. Wenn das plötzlich wegfällt – durch Krankheit, Unfall oder psychische Belastung – wird’s eng. Und ja, psychische Erkrankungen (wie Burnout oder Depression) sind eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit.


 

📄 Was sollte man beachten?

  • Früh abschließen: Junge, gesunde Leute zahlen weniger.

  • Gesundheitsfragen ehrlich beantworten – sonst gibt’s im Ernstfall Probleme.

  • Dynamik und Nachversicherung: Damit die Rente mit dem Leben mitwächst.

  • Keine abstrakte Verweisung: Du sollst nicht auf einen anderen Beruf verwiesen werden können.


 

🧀 Fazit (mit Schwäbischem Flair):

Die BU isch wie a Rettungsschirm für dei Geldbeutel. Wenn d‘ G’sundheit net mitmacht, hilft sie dir, dass du net beim Schaffa versagst und trotzdem net zum Sozialfall wirsch.

Beispiele:

 

🛠️ Beispiel 1:  Der fleißige Handwerker

Max, 34, Schreinermeister

Max liebt Holz. Hobeln, sägen, fräsen – läuft bei ihm. Doch dann verletzt er sich bei einem Arbeitsunfall an der Schulter. Nach mehreren OPs ist klar: Er kann nicht mehr über Kopf arbeiten oder schwer heben – also nicht mehr als Schreiner tätig sein.

🔹 Ohne BU: Max bekommt vielleicht Erwerbsminderungsrente vom Staat – aber nur rund 30 % seines letzten Gehalts. Das reicht für Miete und Maultaschen, aber nicht für viel mehr.
🔹 Mit BU: Max bekommt z. B. 1.500 € monatlich von seiner BU – steuerfrei. Damit kann er in Ruhe überlegen, was er stattdessen machen will (z. B. Meisterkurse geben oder eine Werkstatt managen).


 

👩‍💻 Beispiel 2:  Die junge ITlerin

Sophie, 28, Softwareentwicklerin

Sophie programmiert wie ein Weltmeister – bis sie mit 30 plötzlich an einer schweren Depression erkrankt. Sie kann sich kaum konzentrieren, kaum schlafen, der Alltag ist eine Qual. Nach einem Jahr steht fest: An Arbeiten ist nicht zu denken.

🔹 Ohne BU: Staatliche Hilfe? Kaum – denn für eine Erwerbsminderungsrente müsste sie auch körperlich nichts mehr machen können.
🔹 Mit BU: Sophie hat eine BU mit 2.000 € Rente abgeschlossen – jetzt kann sie sich ohne finanziellen Druck auf Therapie und Genesung konzentrieren.


 

🚚 Beispiel 3:  Der Lkw-Fahrer

Klaus, 45, Berufskraftfahrer

Klaus sitzt seit 25 Jahren im Laster – doch ein Bandscheibenvorfall macht ihm den Job unmöglich. Lange Fahrten? Geht nicht mehr. Umschulung? Klar, aber das dauert.

🔹 Ohne BU: Übergangsgeld, Arbeitslosengeld – irgendwann vielleicht Erwerbsminderungsrente. Aber das dauert und ist meist nicht viel.
🔹 Mit BU: Klaus bekommt jeden Monat seine vereinbarte BU-Rente. Vielleicht macht er später einen Bürojob – aber bis dahin muss er sich keine Sorgen machen, wie er die Rechnungen bezahlt.


 

🎨 Beispiel 4:  Der kreative Selbstständige

Lisa, 39, selbstständige Illustratorin

Lisa arbeitet mit Grafiktablett, Herz und Seele. Doch nach einem Unfall kann sie ihre rechte Hand kaum noch bewegen – zeichnen ist nicht mehr drin.

🔹 Ohne BU: Keine Lohnfortzahlung, kein Chef, der einspringt – Lisa fällt direkt ins finanzielle Loch.
🔹 Mit BU: Ihre private BU zahlt – sie bekommt ihre monatliche Rente und kann sich eventuell auf digitale Beratung oder Unterricht umorientieren.